Nun ja, nachdem wir unsere Koffer bekommen hatten und den Ausgang zum Taxistand gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hostel. Diese Fahrt dauerte ca. 30 min. und wir mussten nur 9 € zahlen.
Morgens sind wir erst um halb 11 aufgestanden. Es scheint zum Glück so zu sein, dass wir kein Jetlag bekommen haben.
Dann haben wir uns auf dem Weg zu Uni gemacht. Wir sind ins Taxi gestiegen und meinten zu ihm "fahr uns an die Tsinghua".....schön und gut, das hat er auch gemacht, aber leider wurden wir am Westtor abgesetzt....und wir mussten eigentlich zum nord-ost Tor. Also sind wir erstmal mindestens eine halbe Stunde über den Campus gelaufen um das Büro für Ausländische Studenten zu erreichen. Nunja wenigstens haben wir uns mal den Campus angeguckt. Dort angekommen haben wir dann endlich herausgefunden, wann unser Unterricht überhaupt anfängt. Also der Unterricht beginnt erst am 23.09. Nebenbei haben wir uns angemeldet, obwohl die offiziellen Anmeldephasen erst am 16-18 sind. Also haben wir noch 1 Monat Zeit die Stadt unsicher zu machen.
Was uns nun noch fehlte ist jetzt eine Wohnung......
Wir haben dann dort in der Uni nähe eine Agentur aufgesucht und haben gleich sofort 4 Wohnungen anschauen dürfen. Wir waren vollkommen Überrascht. In Deutschland hätte man noch zuerst einen Termin vereinbaren müssen. Leider waren 3 von denen nicht sonderlich toll...besonders nicht das Badezimmer....aber sonst wäre es ok gewesen. Uns hat es leider die teuerste Wohnung von allen angetan. Sie kostet 7000 Yuan pro Monat, 2 1/2 Zimmer, 20. Stock und 100 m²......*sabber*....naja leider ist sie uns zu teuer.
mal schaun, was wir morgen noch so finden können......
Bild1: Die Terasse von unserem Hostel
Bild2: Eingang zu unserem Zimmer
Am folgenden Tag haben wir so gut wie nichts gemacht. Wir hatten auf eine Antwort von einer Marktlerin gewartet und haben Online verzweifelt nach Wohnungen gesucht....leider ohne richtigen erfolg.
Der Highlight des Tages war am Mittag, als wir zu KFC gegangen sind. An der Kasse als wir bestellen wollten, hatte die Kassiererin erwartet, dass ich mit schönem Chinesisch die Bestellung aufgebe, aber da ich leider viele Zeichen der Menüs nicht lesen konnte, hat sie gleich mit einer Kollegin getuschelt: "er ist ein Chinese, kann aber kein Chinesisch?!"
Naja...das hatte mich nicht weitergestört, aber das lustige war, als sie kassieren wollte, musste sie sehr lange überlegen wie sie uns die Summe auf Englisch sagen sollte. Zwar hatten wir wärend dessen auch schon auf chinesisch gefragt wieviel wir zahlen mussten, was sie sofort antworten konnte, aber sie wollte uns unbedingt die Summe auf Englisch sagen. (zur Info, das Display der Kasse funktionierte nicht)
Joa...Abends haben wir uns noch mit Jonas ( ein weiterer Sinologe) und Alex (ebenfalls Sino) getroffen und hatten bei Jonas zu Hause gechillt. An dem Abend hatte es auch extrem Gewittert und gegossen. Das Gewitter war direkt über uns und es war ziemlich laut, weil Jonas auch noch im 20. Stock wohnt. Aber das hat uns nicht weiter gestört und es war ein lustiger Abend.
Von links nach rechts: ich, Alex, Jonas und Alina
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